Día internacional en METILEO

28Juni2015

Um 10 morgens ging es mit einigen Freunden auf nach Metileo. Metileo ist ein kleines Dörfchen, in dem eine Schulkameradin wohnt. Mit knapp 500 Einwohner ist es deutlich kleiner als Pico, doch verbringt man, so wie wir, den ganzen Tag dort mit einer großen Gruppe von besten Freunden, wird einem definitiv nicht langweilig!
In der Gruppe von 18 Personen, waren wir 3 Austauschschüler. Nach viel Bemühung, durfte die Thailänderin Geng mit Cami, mir und meinen Schulfreunden mitkommen, sodass wir eine schön große, gemischte Gruppe waren. Ich muss sagen, dass dieser Tag zu einem der schönsten Tage meines Austausches gehört. Ich werde ihn immer in guter Erinnerung haben. Glücklicherweise haben wir unzählige Fotos gemacht, sodass ich viele Andenken an diesen Tag behalten kann :)

 

Cami - glücklich mit ihrem Lolly :)  Torta´s Kriegsbemalung für Yami bei einigen, wie bei Dana und Andi, hat sich die Müdigkeit in der Siestazeit breit gemacht   Alejo und Enzo beim Gitarre spielen  Dana steckt ihre ganze Energie in ein so eben erfundenes Ständchen :) und wie immer und überall wurde auch in Metileo Rugby gespielt!Día internacional. Norwegen - Deutschland - Thailand Beni (Gastgeberin aus Metileo), Maga und Torta (ja, das ist tatsächlich sein Name... Tomas Torta :D )Alejo nennen wir auch gerne Blue Merl wegen seiner unglaublichen Augenfarbe!Iwie konnte auch Enzo bei allen Aktivitäten mitmachen, trotz Handicap und Krücken! Beni, die stolze Mateserviererin  mit Magali und Cami :) Torta der Jonglier-Meister

 

Es war so schön einen ganzen Tag mit all meinen guten Freunden zu verbringen und noch einmal, vor meiner Abreise, alle an einem Ort zusammen gesehen zu haben! Ich bin unglaublich dankbar, wie gut sie mich in die Gruppe integriert haben und werde alle so sehr vermissen. Es war anfänglich sehr schwer für mich, mich auf das komplet andere Leben, hier in der Pampa, einzulassen und sich daran zu gewöhnen. Mitlerweile habe ich Argentinien und vorallem LA PAMPA lieben gelernt und kann mir nicht vorstellen in gut 2 Wochen schon wieder zurück in Deutschland zu sein. Ich habe in dieser gesamten Zeit viel über das Leben, Selbstständigkeit, Freundschaft, über mich und natürlich Argentinien selbst gelernt und kann mir nur schwer vorstellen das nun alles hinter mir zu lassen.

Der Anfang war für mich sehr schwer, doch das Ende, meine Abreise, wird viel schwieriger... Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, zu wissen, dass man die Meisten nie wieder sehen wird...Unbeschreiblich traurig. Dass ich eines Tages zurückkommen werde in die Pampe steht fest. Wann, wo, wie und alles weiß ich natürlich noch nicht, doch die eine Entscheidung ist bereits sicher.